Gegengift für deine Ausreden, warum du angeblich nicht als digitaler Nomade durchstarten kannst

Du würdest am liebsten direkt losstarten ins Abenteuer “Digitales Nomadentum”? Du denkst von nichts anderem, als in den Flieger zu steigen? Dein Nine-to-Five ödet dich nur noch an? Du hasst deinen grauen Alltag wie die Pest? Die Sehnsucht nach fremden Ländern schwirrt dir im muffigen Büro durch den Kopf? Die Kollegen reden nur belanglosen Bullshit wie Netflix und saufen, du möchtest aber lieber die Welt erobern? Neidisch schaust du anderen beim Verwirklichen ihrer Träume auf Instagram zu? Du hast einen Koffer voller Wünsche in deinem Kopf?  

Glaube mir, Träume und Wünsche können wahr werden! Wer etwas anderes sagt, hat bereits aufgegeben. Was ist, wenn ich dir die Lösung aufzeige für alle Sorgen und Ausreden, die dich bisher abgehalten haben?

Stell dir vor, du arbeitest an jedem Ort der Welt. In den Bergen von Nepal, am Strand von Thailand, in den Häuserschluchten von New York. Du springst jeden Morgen aus dem Bett und freust dich, endlich in den Coworking Space gehen zu können. Dort, wo du dein Business mit Leidenschaft aufziehen kannst. Du bist dein eigener Chef, du entscheidest jeden Tag neu, wo du arbeitest. Also lass uns gemeinsam die Gewichte aus deinem Rucksack schmeißen, die dich immer wieder runterziehen! Es wird Zeit! 

Ich sage dir ganz ehrlich, wenn du danach immer noch nicht losziehen willst, dann bitte ich dich, meinem Blog in Zukunft fernzubleiben! Dann ist das digitale Nomadentum einfach nichts für dich.

Ausrede #1: Ich habe kein Geld

Ok, was wäre, wenn ich dir sage, dass du locker mit 1000€ im Monat auskommst? Wenn du dein Business aufbaust, brauchst du sowieso nur einen Platz im Coworkingspace (gibt es ab 80€ in Chiang Mai bei Hub53), eine Unterkunft (gibt es in vielen Ländern ab 3€ die Nacht) und Verpflegung (Bei Locals gibt es eine komplette Mahlzeit ab 50ct). Weil saufen und Party machen ist dann nicht drin. Außerdem erkläre mir bitte, wo in Deutschland du günstiger leben kannst. Nirgends! Wie du die finanziellen Rahmenbedingungen schaffst, erkläre ich dir haargenau in diesem Artikel:

https://www.unternehmen-freiheit.de/wie-du-es-schaffst-ohne-ruecklagen-und-geringem-verdienst-endlich-loszureisen-als-nomade/

Ausrede #2: Ich habe noch kein Business

Wer sagt denn, dass du unbedingt ein Business oder eine Selbstständigkeit brauchst? Nicht alle digitalen Nomaden sind Selbstständige oder Unternehmer. Unter DNX-Jobs findest du genügend Remote-Jobs extra für digitale Nomaden. Wenn du kein Unternehmen aufbauen willst, kannst du dich auch als Freelancer betätigen. Der Klassiker sind der Virtuelle Assistent, der Texter oder Social Media Manager. Schau doch gerne mal in Nellie Winters Video vorbei, dort findest du garantiert einen Job, der zu dir passt!

https://www.youtube.com/watch?v=JsDKsxgTi5w&t=135s

Wenn du ein Business starten möchtest, gibt es die tollsten Möglichkeiten. Informiere dich umfassend über Businessmodelle, welche deinen Leidenschaften entsprechen. Schau dir genau an, welcher Experte in dieser Nische dein Mentor werden könnte. Prüfe mehrere Coaching Angebote und dann baue gemeinsam mit deinem Coach das Business auf. 

Ein gutes Video über 17 Geschäftsmodelle findest du bei Deniz Deke, einem persönlichen Vorbild von mir:

https://www.youtube.com/watch?v=TyJUcc7jZLc

Ausrede #3: Ich habe keine Ahnung, wie ich das schaffen kann

Das ist völlig normal, wenn einem noch Variablen fehlen, die noch nicht geklärt sind. Ich empfehle dir hier strategisch vorzugehen und eine Liste zu schreiben. 

Stelle dir folgende Fragen:

  • Was behagt mir (noch) nicht?
  • Was behagt mir daran nicht?
  • Wie kann ich diesen Punkt umgehen oder lösen?

Frage andere Nomaden (gerne auch mich!), wie sie diese Punkte gelöst haben. Ich bin mir sicher, dass du die Unklarheiten immer weiter auflösen kannst. Sobald du dich gut fühlst, ab in den Flieger mit dir!

Ausrede #4: Was ist, wenn es mir nicht gefällt?

Ich will ehrlich zu dir sein: Ja, das kann passieren. Doch wie willst du es wissen, wenn du es nie ausprobierst? Niemand sagt, dass du sofort alles hinter dir lassen und alles aufgeben sollst. Step by Step testest du den Lifestyle.

Was spricht gegen drei Wochen Bali-Urlaub kombiniert mit einer Coworkingspace-Mitgliedschaft? Wenn es dir dann zusagt, kannst du alle weiteren Schritte gehen. Wenn nicht, war es ein cooles Experiment und du weißt, was dir nicht gefällt.

Ausrede #5: Ich bin nicht mutig genug

Auch hier muss ich ehrlich mit dir sein: Dieser Lifestyle erfordert eine gewisse Portion Mut. Ich behaupte mal, dass du noch nicht ausreichend lösungsorientiert denkst. Denn, wenn du weißt, dass du immer eine Lösung findest, ist der Schritt ins Nomadlife keine große Kunst mehr. Ein gutes Video, wie du Probleme löst findest du bei Gedankentanken:

https://www.youtube.com/watch?v=q7JKlHJqDY4

Was dir auch deine Ängste nehmen kann, ist alles in kleine Schritte aufzuteilen. Mit jedem geschafften Schritt (Arnold Schwarzenegger spricht von “Small Little Victories”), wirst du selbstbewusster und mutiger. Es muss nicht gleich das Kündigen der Wohnung und ab nach Thailand sein. Es kann auch erstmal die Woche in einem Coworking Space in Berlin sein, dann in Barcelona und dann in Bangkok. Also, alles halb so wild!

Ausrede #6: Ich habe den perfekten Zeitpunkt noch nicht gefunden

Der wird nie kommen. Punkt. Wenn du auf besseres Wetter, günstigere Preise, bessere Wirtschaft oder schnellere Flüge wartest, wirst du zwangsläufig immer enttäuscht sein. Setze dir also eine Deadline, bis wann du alles umgesetzt haben möchtest. Kündige im Voraus deine Wohnung, deinen Job, verkaufe dein Auto – bis es kein Zurück mehr gibt!

Ich habe mir damals auf der DNX-Konferenz geschworen, dass ich im nächsten Jahr schon digitaler Nomade bin. 10 Monate später war es soweit! Also fang an!

Ausrede #7: Das kann ich doch später noch machen

Also nie. Willst du wirklich zu diesen Luftpumpen gehören die immer sagen: Man müsste doch mal dies und das tun. 

Schnall dir deinen Rucksack auf und fang an. Jetzt heißt es Knallgas geben, fang an zu lernen, triff die Leute, die dir weiterhelfen können und räume alle Hindernisse aus dem Weg! Und setze dir wie im vorherigen Punkt eine Deadline! Oder willst du mit 90 auf dein Leben zurückblicken und bereuen, dass du immer in deinem gammligen Nine-to-Five stecken geblieben bist?

Auf Instagram anderen bei der Umsetzung ihrer Träume zuschauen, wäre mir persönlich viel zu frustrierend.

Ausrede #8: Alleine trau ich mich nicht

Eine sehr häufige Angst. Denn als Menschen sind wir Herdentiere und fürchten uns vor Einsamkeit. Diese Sorge hatte ich vor meiner ersten Thailand-Reise im Jahr 2016 auch. Doch ich habe mir folgende Fragen gestellt: „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich immer alleine sein werde, wo doch die Hostels voll mit anderen Alleinreisenden sind? Wie wahrscheinlich ist es, dass es ohne neue Kontakte trotzdem eine geilere Erfahrung als der heimische Alltagstrott wird?

Meine Überwartungen wurden vollständig übertroffen. Der einzige Tag an dem ich alleine war, das war der Tag meiner Ankunft in Bangkok. Ich kann dir gar nicht beschreiben, was das mit dir macht. Wenn du es alleine in die weite Welt schaffst, dann schaffst du alles. 

Falls es dir immer noch nicht geheuer ist empfehle ich dir Seiten wie Joinmytrip oder DEN Anlaupunkt für digitale Nomaden, die Nomadlist.

Oder du suchst dir Gleichgesinnte in deinem Freundeskreis. Doch Vorsicht: Es kann sein, dass du dich am Ende nicht auf die Anderen verlassen kannst. Nur für dich selbst hast du die Umsetzung deines Traumes in der Hand!

Ausrede #9: Digitales Nomadentum ist doch nichts für mich

Ja das kann sein. Aber kann es sein, dass deine Ängste dir einreden wollen, dass du deinen Traum nicht umsetzen kannst? Auch diese Selbst-Torpedierung kannst du Lösen mit kleinen Steps und der Überlegung, was du auf deinem Totenbett bereuen wirst. Und ja, vielleicht ist es nichts für dich. Das weißt du aber erst, nachdem du es probiert hast. Also sei mutig und stark!

Ausrede #10: Das ist doch gefährlich in fremden Ländern

Ich glaube du konsumierst du viel Bildzeitung, RTL und co. Oder du hängst zu viel mit Menschen ab, die immer folgende Phrase von sich geben: “Neulich haben sie in den Nachrichten gebracht…” Denn komischerweise höre ich immer die Schauergeschichten von Menschen, die selbst noch nie in den ach so gefährlichen Ländern waren. Sie waren dort nur virtuell mit ihrem Fernseher.

Also frage ruhig andere Reisende und Nomaden, was ihre Erfahrungen sind. Ich will dir dazu eine Geschichte erzählen. Als ich mich mit einem Amerikaner auf Ko Tao über dieses Thema unterhalten habe, erzählte er mir, dass er einmal bisher überfallen wurde. Er hat so ziemlich jeden Teil der Erde bereist. Und rate mal, wo er ausgeraubt wurde: In Berlin. 

Also meide Nachrichten und ängstliche Menschen. Dann wird das schon!

Ausrede #11: Ich glaube nicht, unterwegs produktiv sein zu können

Auch das kann dir passieren. Wenn du der Typ bist, der ein stabiles Umfeld und geordnete Verhältnisse braucht, ist das trotzdem kein Hinderungsgrund.

Die Lösung ist einfach Slow Travelling. Suche dir einen Ort, wo du alles vorfindest, was du zum produktivsein brauchst. Und dann bleibe da für ein paar Monate. Wahrscheinlich ist dann für dich eine westliche Stadt wie geschaffen für dich. Dort findest du Wohnungen, Krankenhäuser, Coworkingspaces und Supermärkte. Ich bin sicher, dass du einen Ort dafür findest!

Ausrede #12: Ich habe zu hohe Schulden / Verbindlichkeiten

Das war der Punkt, warum ich länger gebraucht habe, loszuziehen. Ist aber kein Drama. Schulden kannst du begleichen oder strecken. Wenn du wissen willst, wie:

https://www.unternehmen-freiheit.de/wie-du-es-schaffst-ohne-ruecklagen-und-geringem-verdienst-endlich-loszureisen-als-nomade/

Ausrede #13: Ich bin noch nicht so weit

Wartest du auf den perfekten Augenblick oder fehlt dir noch das Wissen? Dann schaue wahlweise zu Punkt #3 oder #6. Ich bin sicher, wir laufen uns dann irgendwann mal über den Weg. Sei es am Strand, einem Coworkingspace oder im Flugzeug!

Ausrede #14: Ich kann nicht aufgeben, was ich mir aufgebaut habe 

Hier kann es sein, dass du der Sunk Cost Fallacy zum Opfer fällst. Denn warum solltest du nur, weil du dir etwas aufgebaut hast, für ewig in dem alten Schema verharren? Wenn du es sowieso gar nicht mehr willst?

Stelle dir die Frage: “Will ich in meinem Leben so weiterwurschteln wie bisher oder ist es Zeit für einen Neuanfang?” Und wer sagt denn, dass du alles aufgeben musst?

Du hast ein Haus gebaut, welches du nicht aufgeben willst? Vermiete es oder stelle es auf AirBnB, wenn du nicht da bist. Das bringt dir sogar Geld ein.

Du hast eine Firma aufgebaut, welche du nicht aufgeben willst? Es wird Zeit, sie ins 21. Jh zu transformieren. Richte alles auf Remote aus. Wenn du nicht weißt wie, hole dir einen Berater, der es dir zeigt.

Du hast dir ein Netzwerk aufgebaut, welches du nicht aufgeben willst? In Zeiten von Social Media sind wir alle miteinander vernetzt. Und glaube mir, unterwegs wirst du im Handumdrehen mehr Menschen kennenlernen wie nie zuvor!

Ausrede #15: Was ist mit der Gesundheitsversorgung?

Die ist meistens besser als man denkt. Und wenn das Thema für dich Priorität hat, dann geh in Länder mit ausgezeichneter Gesundheitsversorgung.

Auch beim Thema Krankenversicherung musst du keine Abstriche machen. Wie du eine internationale Krankenversicherung mit der Leistung einer deutschen PKV zum günstigen Preis abschließt, kannst du hier nachlesen:

https://www.unternehmen-freiheit.de/die-richtige-krankenversicherung-fuer-digitale-nomaden/

Ausrede #16: Dann sehe ich ja meine Familie kaum

Wer sagt, dass du 365 Tage im Jahr im Ausland unterwegs sein musst? Denk daran, als digitaler Nomade bist du Herrscher/in über deine Zeit und deinen Aufenthaltsort. Gestalte deine Auslandsaufenthalte so wie du es möchtest. Und da du ja sowieso von jedem Ort der Welt arbeiten kannst, hast du vielleicht sogar mehr Familytime als je zuvor. Denn du kannst Homeoffice bei deiner Familie machen.

Ausrede #17: Mein/e Freundin/Freund will nicht mit

Ja das ist ein sehr schwieriges Thema, wie ich bitter erfahren musste. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man findet einen Kompromiss aus Zeit unterwegs und Zeit daheim. Das hoffe ich für dich.

Wenn dein Partner/ deine Partnerin aber nicht kompromissbereit ist, bleibt meistens nur die Trennung. Denn wenn du aus Liebe deine Träume in den Wind schlägst, gibt es nur zwei Verlierer. Dich, der sich für jemand anderen verbiegt und aufgibt. Und der Partner/ die Partnerin, der/die deine schlechte Laune ertragen muss.

Alles in allem eine sehr heikle Angelegenheit. Versuche erstmal sachte über dein Pläne zu reden und setze Samenkörner. Dann wird sich zeigen, ob ihr füreinander gemacht seid oder nicht.

Starte durch!

Habe ich eine Ausrede vergessen? Falls ja, bin ich mir sicher, dass du mit folgendem Tipp auch deine letzten traumtötenden Gedanken loswirst: Gewöhne dir an, dich zu fragen, wie etwas funktioniert. Eine Frage öffnet den Geist. Ich habe so bisher für ziemlich alles eine Lösung gefunden. Wenn nicht, wird die Lösung noch kommen.

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen, wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben! – Markt Twain

 

Wenn du weiterhin Aussagen tätigst, wie “Ich schaffe das nicht”, dann verschließt du deinen Geist. So wirst du einer von den Millionen Menschen, die sich wie verdammte Opfer im Selbstmitleid suhlen. Also versprich mir eines: Wenn du in ein paar Jahren zurückblickst auf die geilen Momente, schreib mir eine Postkarte und berichte mir!

Ich glaube an dich!

Dein Constantin

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