8 Tipps, wie du mit Minimalismus mehr Ordnung, Zeit und Geld erlangst

Kennst du das Gefühl, wenn du ständig deine Wohnung aufräumst und sie kurz darauf wieder aussieht wie das totale Chaos? Kennst du die Situation, dass du gar nicht mehr weißt, wo du alles unterbringen kannst und es irgendwo reinstopfst? Kennst du den Zustand, wenn von deinem Konto ständig Lastschriften abgebucht werden, die du völlig vergessen hattest?

Glaub mir, das Gefühl kannte ich nur zu gut. Doch als ich anfing, radikal auszumisten, haben sich erstaunliche Dinge entwickelt. Durch konsequenten Minimalismus hatte ich kaum noch Mühe, meine Wohnung ordentlich zu halten. Ich musste nichts mehr überall reinstopfen. Und das Geld auf meinem Konto blieb bei mir.

Mittlerweile besteht mein ganzer Besitz aus zwei Kisten bei meinen Eltern und dem, was ich in meinem Rucksack bei mir habe. Und ich habe mich noch nie besser als mit Minimalismus als Lebensphilosophie gefühlt.

Wie auch du den Minimalismus Lifestyle für dich etablieren kannst, zeige ich dir heute.

 

Diese Vorteile bringt dir der Minimalismus

 

#1 Du musst weniger aufräumen

Eins vorweg: Nur weil man minimalistisch lebt, heißt das nicht, dass man automatisch ein ordentlicher Mensch geworden ist. Doch, wenn es wenig gibt, was Unordnung verursachen kann, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es kaum Chaos gibt.

Wenn du zu wie ich zur Unordentlichkeit neigst, dann ist der Minimalismus der mächtigste Hack für dich. Stell dir vor, du hättest ein Zimmer aufzuräumen, in dem nicht 500, sondern nur 15 Gegenstände rumfliegen. Wie lange wirst du brauchen, diese wieder an Ort und Stelle zu verstauen? Wahrscheinlich keine 5 Minuten. 

 

#2 Du gibst weniger Geld für Dinge aus, die du sowieso nicht brauchst

Die neuen Schuhe, das neueste Smartphone oder ein neues Möbelstück. Wer glaubt, dass materielle Dinge glücklich machen, ist in einem ewigen Hamsterrad des Geldausgebens gefangen. Wenn du den Mindset-Shift vollziehst, dass du keinen Besitz mehr brauchst, sondern lieber Erlebnisse sammelst, bist du weniger anfällig für Konsum-Attacken.

Falls es dir am Anfang schwerfällt, wende die 10-Minuten- sowie die 30-Tage-Regel an. Bei kleineren Anschaffungen überlegst du dir 10 Minuten, ob du die Sache wirklich brauchst. Bei größeren Anschaffungen lässt du dir alles für 30 Tage durch den Kopf gehen. Meistens stellt sich dann heraus, dass du das Produkt eigentlich gar nicht brauchst.

 

#3 Du lernst ein Leben nach deinen eigenen Regeln zu leben

Überall um dich herum gibt es Werbung, shoppingwütige Freunde und einladende Geschäfte. Wie ferngesteuert kaufen die Menschen allen möglichen Krimskrams. Wenn du dem widerstehst, bist du anders als die Anderen. Du gehst deinen eigenen, persönlichen Weg.

Menschen, die Erfolg im Leben haben, gehen immer einen anderen Weg als die normale Masse. Würden sie die gleichen Wege gehen, würden sie auch das bekommen, was die normale Masse bekommt. Also sei ruhig ein Querkopf, dein Selbstbewusstsein wird es dir danken!

 

#4 Du schonst die Umwelt

Weniger Produkte, die für dich hergestellt werden müssen, bedeuten auch weniger CO2-Ausstoß. Weniger Dinge, die du wegschmeißen musst, bedeuten weniger Müll. Als Minimalist bist du wahrscheinlich umweltschonender als so manches FFF-Kid, welches ein ganzes Kinderzimmer voll mit Sachen hat.

 

#5 Du hast mehr Geld auf dem Konto

Minimalismus betrifft alle Bereiche des Lebens. So auch dein Konto. Eine überflüssige Vereinsmitgliedschaft, ein unnötiges Abo oder mehrere Streamingdienste. Einmal Tabula Rasa bei den Finanzen gemacht und schon bleibt deutlich mehr übrig. Kündige radikal alles, was du nicht gebrauchen kannst.

Dieses Geld kannst du verwenden, um es zu investieren. Auch hier solltest du es einfach und minimalistisch halten. Ich persönlich habe nur drei verschiedene Sparpläne: Einen ETF-Sparplan, einen P2P-Kredite-Sparplan und einen Dauerauftrag auf mein Tagesgeldkonto. So einfach, so effizient.

Viele Menschen wundern sich, warum sie beim Investieren nie auf einen grünen Zweig kommen. Weil sie traden, wild Aktien kaufen und viele verschiedene Anlageformen mixen. Wie soll man da den Überblick behalten? Ich könnte und wollte es jedenfalls nicht. Allein schon aus Zeitgründen wäre mir das ständige Hin-und-her zu blöd.

 

#6 Du kannst produktiver Arbeiten als Minimalist

Auch dein Smartphone und deinen PC solltest du nicht verschonen. Ein vollgemüllter Desktop, unzählige ungenutzte Programme bzw. Apps, sowie ein überquellendes E-Mail-Postfach.

Auf meinem MacBook habe ich nur die nötigsten Programme installiert. Denn so gut wie alles geht heutzutage über SaaS-Lösungen via Browser. Also Software, die in der Cloud ausgeführt wird und keiner Installation mehr bedarf. Das hält das System schlank und sauber.

Auch den überflüssigen Apps auf dem Smartphone solltest du unbedingt zu Leibe rücken. Viele belästigen dich mit Updates und Push-Notifications. Die meisten davon brauchst du sowieso nicht. Also fülle den Speicherplatz lieber mit schönen Fotos deiner Reisen und Lebensmomente.

 

#7 Du hast weniger Stress und Sorgen

“The things you own end up owning you!” 

In diesem Zitat steckt so viel Wahrheit. Wie oft hast du an die Reparatur von kaputten Besitztümern gedacht? Wie oft hast du dir Sorgen gemacht, dass deine Fixkosten dich auffressen? Wie oft hast du das Aufräumen immer wieder aufgeschoben? 

Die Liste der Sorgen und Gedanken ließe sich unendlich weiterführen. Stell dir vor, all diese Gedanken müsstest du dir nicht mehr machen. Mit was könntest du dich stattdessen beschäftigen? Mit schönen Momenten, Erlebnissen und dem Freuen über deine Ordnung.

 

#8 Du hast mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens 

Wenn du dich nicht ständig mit Aufräumen, Zahlungen oder überquellenden Schränken herumschlagen musst, bleibt dir mehr Zeit für das wichtigste: Dich!

Alles, was dir Zeit frisst, ist weg und du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren. Vor allem, weil es deinen Kopf klarer macht und du nicht mehr ständig überlegen musst, was du alles erledigen musst. Du hast dir diese Zeit verdient!

 

So klappt es mit dem Minimalismus

 

#1 Radikal aussortieren

Am Anfang steht die große Entrümpelung. Normalerweise predige ich immer kleine Steps. Doch hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, alles in einem Rutsch zu erledigen.

Ich habe mir als Regel auferlegt, dass alles rausfliegt, was ich im letzten halben Jahr nicht benutzt habe. Am Anfang wird dir das vielleicht schwerfallen, gerade bei emotionalen Geschenken. Fange erst mit den für dich leichtesten Gegenständen an und arbeite dich zu den schwierigen vor. 

Um dich wirklich zu zwingen, eignet sich ein Umzug oder der Schritt ins komplette Nomadentum. Du wirst überrascht sein, wie viele Säcke du aus deiner Wohnung schleifen wirst. 

Ein sehr hilfreiches Buch über die Kunst des Wegwerfens ist Magic Cleaning von Marie Kondo.*

 

#2 Verursacher kleinhalten

In regelmäßigen Abständen solltest du den Status Quo überprüfen und alles Überflüssige loswerden. So wirst du feststellen, dass dein Besitz jedes Mal weniger wird. Und du den Minimalismus Lifestyle immer mehr feierst. Um gar nicht erst in Versuchung zu kommen, alles wieder vollzustellen, denke an die zuvor beschriebenen 10-Minuten- und die 30-Tage-Regel.

 

#3 Die Kraft der Meditation nutzen

Meditation hilft ungemein, den Geist ruhig und aufgeräumt zu halten. Das merkst du vor allem, wenn du mal einige Zeit nicht meditiert hast.

Gute Apps, die dir beim Einstieg helfen sind z.B. 7Mind, Headspace oder Calm. Diese begleiten dich auf deiner Reise in die Meditations-Welt.

Seit ich meditiere, bin ich deutlich weniger getrieben, bin produktiver und geistig klarer. Wichtig ist, dranzubleiben. Die Effekte stellen sich erst nach und nach ein. Aber dann wirst du es nicht mehr missen wollen!

 

Fazit: Mit Minimalismus wird alles einfacher

Ich möchte nie wieder einen riesigen Besitz anhäufen. Nichts hält mich an Besitz. Dieses Leben ist zu kostbar, um sich Gedanken über komplizierte Dinge zu machen. Wenn du weitere Tipps zum Thema Minimalismus hast, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Minimalistische Grüße

Dein Constantin

 

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