Endlich raus aus dem 9 to 5! Diese 6 Tipps helfen

Eine U-Bahn in einer deutschen Großstadt. Montagmorgen. 8 Uhr. Saure Gesichter wohin man schaut. Stimmung wie auf einer Beerdigung. Schweigen. Die Tür geht auf. Menschen hetzen hinaus. Menschen hetzen hinein.  Selbe U-Bahn. Feierabend um 18 Uhr. Nach 9 to 5 Arbeit sind alle müde. Die sauren Gesichter sind sauer und müde zugleich. Stimmung immer noch wie auf einer Beerdigung. Schweigen. Die Tür geht auf. Menschen hetzen hinaus. Menschen hetzen hinein.  12.000 km Luftlinie entfernt auf Bali. Ein digitaler Nomade schwingt sich morgens auf sein Moped. Die Sonne lacht, die Menschen ebenso. Er fährt zu einem Straßenstand und holt sich ein Frühstück mit exotischen Früchten. Entspannt cruist er weiter zum Co-Working-Space. Unterwegs trifft er Einheimische und Kinder, die ihm freudig zuwinken.  Feierabend auf Bali. Nach einem produktiven Arbeitstag lenkt der digitale Nomade sein Gefährt in Richtung Strand. Die untergehende Sonne malt den Himmel magisch an. Er hält spontan bei einem Massagesalon. Fröhliche Menschen massieren ihn geschickt. Wie neugeboren fühlt er sich jetzt. Jetzt macht er sich auf zum Strand. Unterwegs trifft er Einheimische und Kinder, die ihm freudig zuwinken.  

Grauer 9 to 5 Job oder Spaß und Freude? Du hast die Wahl

Das, was ich gerade beschrieben habe, war nur der Arbeitsweg. Ein himmelweiter Unterschied. Doch wie sieht der Arbeitsalltag im 9 to 5 aus? Büro in einem deutschen Industrieunternehmen. Sachbearbeiter Achim kommt an. Mürrisch wird er von den Kollegen begrüßt. Manche schauen auch nur genervt. Menschen früh am Morgen können sie gar nicht leiden. Achim geht erstmal in die Kaffeeküche. Dort hat er die Auswahl aus einer Tasse mit der Aufschrift „Ich spreche fließend ironisch mit sarkastischem Akzent“ oder „Das einzige was Montag und Motivation gemeinsam haben ist der Anfangsbuchstabe“. Er entscheidet sich für letztere. Ohne Kaffee könne er nicht überleben in diesem Tollhaus, denkt er sich. Unmotiviert schlurft er an seinen Platz im legebatterieartigen Großraumbüro. Gegenüber sitzt Udo mit seiner “Beschreiben Sie ihren Arbeitstag mit einem Wort – HILFE” -Tasse. Er erzählt, dass er das Wochenende mit Saufen und Netflix verbracht hat. Das Wochenende sei sowieso viel zu kurz, entgegnet Achim. Langsam fährt er seinen PC hoch. Als Hintergrund hat er seinen Traumstrand auf den Malediven. Wann er wohl mal Zeit und Geld dafür aufbringen wird? Sein Chef kommt vorbei und knallt ihm einen Stapel Akten auf den Tisch. Wie kann er es wagen, mich frühmorgens schon zu belästigen, denkt Achim. Die nächsten zwei Stunden tut er so, als ob er beschäftigt sei. Er schiebt Zettel hin und her. Versteckt sich auf dem Klo. Druckt E-Mails aus. Vom Nachbarstisch dringt der neueste Gossip rüber. Die neue Kollegin ist wohl ein ganz schönes Früchtchen. Könnte er doch nur wieder jung sein, murmelt er Udo zu. Der beachtet ihn gar nicht, da er sich furchtbar über seine Kunden aufregt. In der Mittagspause gehen Achim und Udo in die Kantine. Currywurst mit Pommes. Wie eigentlich jeden Tag. Danach Fresskoma. Bekämpft er mit Kaffee. Er tut das nötigste, um den Papierkram irgendwie abzuarbeiten. Zwischendurch Kaffeepause mit Bettina. Die erzählt ihm von ihrer Migräne und jammert über ihren Mann. Achim schlurft zurück an seinen Arbeitsplatz. Stolz trägt er seine „lustige“ Kaffeetasse vor sich her. Endspurt, nur noch eine Stunde bis Feierabend! Wieder Zettel hin und her schieben. Hört das denn nie auf? Gott sei Dank geht er in 7 Jahren in Rente. Dann kann er endlich mal das machen, was er schon immer wollte! Pünktlich um 17 Uhr fährt er seinen PC herunter und schiebt seine Plauze aus dem Büro. Daheim wartet schon seine Frau mit Schnitzel und Pommes. Und seinem geliebten Feierabendbier, welches er beim allabendlichen Fernsehen trinkt.  Wieder 12.000 km entfernt auf Bali. Digitale Nomadin Lisa kommt am Co-Working-Space an. Freudig begrüßen sie die Balinesen, die vor dem Gebäude sitzen und quatschen. Gleich fangen Lisa und ein paar andere digitale Nomaden im Fitnessraum mit einer halbstündigen Yoga-Session an. Die pure Freude über den schönen Tag steht den Teilnehmern ins Gesicht geschrieben. Nach den wohltuenden Übungen gibt es erstmal eine Runde erfrischende Smoothies. Lisa wählt Mango, Papaya und Orange. Motiviert klappt sie ihr MacBook auf und legt los. Heute Vormittag stehen fünf Skypecalls auf dem Programm. Lisa ist Social Media Managerin aus Leidenschaft. Nach dem anstrengenden, aber erfolgreichen Skype-Marathon geht Lisa mit zwei Amerikanern und zwei Neuseeländern in ein Straßenlokal, auf Bali auch Warung genannt. Nach einem gesunden Bami Goreng schlendern sie noch kurz durch die Straßen. Überall grüßen sie spielende Kinder. Wieder im Co-Working-Space angekommen trifft sie ihre Reisepartnerin Claudia. Gemeinsam überlegen sie, was sie abends unternehmen könnten. Strand? Restaurant? Tempel? Die Wahl fällt auf Sonnenuntergang am Strand. Nachdem sie alle Social Media Posts abgesetzt hat, geht sie raus in den Garten und macht beim gemeinschaftlichen Meditieren mit. Sie spürt förmlich, wie der Stress von ihr abfällt. Danach noch ein paar Rechnungen schreiben und anschließend freudige Verabschiedungen. Jeder freut sich, sie morgen wiederzusehen. Auf dem Weg nach draußen quatscht sie sich mit ein paar Balinesen fest. Jetzt aber los, der Strand ruft! Mit wem identifizierst du dich? Mit Achim, der sich praktisch schon weggeschmissen hat und nur an die Rente denkt? Oder doch eher mit Lisa, die mit Spaß und Leichtigkeit ihrer Arbeit nachgeht? Ich persönlich habe viel zu oft mit Achims zusammengearbeitet. Da ich nie so im 9 to 5 enden wollte, wurde ich digitaler Nomade. Doch was ist meiner Erfahrung nach wichtig, um weniger Achim, dafür mehr Lisa zu bekommen? Diese 6 Tipps kannst du sofort umsetzen:  

#1 Glück ist Routine und Routine ist Glück

Alles in unserer Welt hat eine Ursache und eine Wirkung. Wenn Achim sich mit Currywurst vollstopft, ist er müde und unproduktiv. Wenn Lisa ein leichtes, gesundes Essen genießt, kann sie danach hellwach und produktiv arbeiten. Wenn Achim Klatsch und Tratsch aus der Kaffeeküche in seinen Kopf lässt, ist er verärgert und genervt. Wenn Lisa Yoga macht, werden Glückshormone ausgeschüttet. Wie du siehst, kannst du aktiv dein Glück mit Routinen (während der Arbeit) erhöhen oder vermindern. Meistens merkst du den Effekt erst, wenn du eine Zeitlang die Routinen nicht mehr einhältst. Dann wird dir bewusst, was dir fehlt.   

#2 Abwechslung

Stell dir vor, du müsstest 40 Jahre immer wieder Anträge bearbeiten so wie Achim. Als was bist du als Kind angetreten? Wolltest du Sachbearbeiter oder doch eher Feuerwehrmann, Arzt oder Astronaut werden? Doch wie kannst du Abwechslung in deinen Joballtag bringen? Als Digitaler Nomade hast du es selbst in der Hand. Du kannst heute im Co-Working-Space in Vilnius sitzen, morgen in Hanoi und übermorgen in Los Angeles. Du kannst dir aussuchen, wo du was mit wem machst. Wenn dir etwas zu langweilig wird, ändere es!  

#3 Wohlfühlaktivitäten

Ein Teamevent mit Aktivitäten wie beispielsweise Paintball, Kino oder Kart fahren kann Wunder wirken. Wenn du in einer Firma arbeitest, die auf den Zusammenhalt des Teams keinen Wert legt, dann mach dich vom Acker. Wir sind alle soziale Wesen. Die einen mehr, die anderen weniger. Deshalb sind Teamevents das Salz in der Suppe einer jeden Bürogemeinschaft.  Wenn du als Nomade unterwegs bist, dann hast du meistens das Glück, dass in den Co-Working-Spaces alles dafür getan wird, damit es gemeinsame Aktivitäten gibt. Das können z.B. das morgendliche Yoga oder Karaoke Abende sein. Die Betreiber lassen sich meistens verdammt viel einfallen, um die Gemeinschaft zu stärken. Und da wir wie gesagt Routinen zu unserem Glück brauchen, kommen die regelmäßigen Veranstaltungen genau richtig.   

#4 Das richtige Umfeld 

Wie sagt Jim Rohn immer: Wir sind der Durchschnitt der Menschen, mit denen wir am meisten Zeit verbringen. Sind deine Kollegen Currywurst-fressende, unmotivierte und saufende Achims, dann wirst du auch über kurz oder lang ein Currywurst-fressender, unmotivierter und saufender Achim. Ist dein Umfeld jedoch inspirierend und an einem Strang ziehend, bist du auch inspiriert und ziehst mit am Strang. Als digitaler Nomade kannst du dir aussuchen, in welches Umfeld du gehst. Ein Co-Working-Space voll mit motivierten jungen Unternehmern und Freelancern ist so viel wert!  

#5 Die richtige Umgebung

Graue Wände, wenig Licht und hässliche Schreibtische. Ein Büro, das eher an eine große Legebatterie erinnert als ein Ort des Glücks. Leider noch viel zu oft der Fall in vielen Unternehmen. Jetzt stell dir vor, du bist umgeben von Reisterrassen, der Raum ist lichtdurchflutet und das Design schmeichelt dem Auge. Macht das Arbeiten nicht deutlich mehr Spaß an einem solchen Ort? Als digitaler Nomade steht dir die gesamte Welt als Arbeitsplatz zur Verfügung. Auch ganz klischeemäßig am Strand habe ich schon gearbeitet. Funktioniert wunderbar!

#6 Die Sinnhaftigkeit deines Tuns

Zettel hin und her schieben oder etwas von Wert aufbauen. Etwas, was dich wirklich erfüllt. Was der Welt und der Menschheit weiterhilft. Nichts ist schlimmer als etwas zu tun, was keinen Sinn beinhaltet. Was treibt dich an? Wofür brennst du? Was machst du gerne? Nur du hast es in der Hand, deinem Purpose zu folgen. Und glaub mir, das Geld kommt dann von ganz alleine!  

Schluss mit dem 9 to 5!

Bist du auch angekotzt vom öden 9 to 5? Dann bist du nicht alleine! Die Zeiten waren niemals besser als heute. Dir steht die Welt offen, warum solltest du dich also freiwillig ins 9 to 5 begeben? Nimm dein Leben selbst in die Hand und gestalte es nach deinen Wünschen! Wenn du nicht weißt wie, dann zögere nicht, mir zu schreiben! Fröhliche Grüße Dein Constantin  

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