Mit nur 40ct ein Kind in der dritten Welt glücklich machen – ShareTheMeal im Test

821 Millionen Menschen hungern auf der Welt.

Wusstest du, dass man nur 40ct benötigt, um ein Kind für einen Tag satt zu bekommen? Dann wären das 328,4 Mio €, um alle für einen Tag satt zu bekommen. Auf das Jahr hochgerechnet wären das also 120 Mrd. € und der Hunger ist vorbei. Klar, das Problem ist höchstwahrscheinlich deutlich komplexer, aber man wird ja träumen dürfen 🙂 

Damit der Traum vielleicht irgendwann einmal wahr wird, gibt es jetzt eine geniale App. Sie ermöglicht dir, Teil dieses Traums zu werden und deinen Anteil dazu beizutragen. Diese App heißt ShareTheMeal und ich möchte sie dir heute in diesem Artikel vorstellen. Sei also gespannt!

Die erste App gegen den globalen Hunger, so steht es auf der Internetseite, ist eine Initiative des World Food Programs der Vereinten Nationen. Spenden über die ShareTheMeal App unterstützen verschiedenste Einsätze. Vom Aufbau von Widerstandsfähigkeit über Schulernährungsprogramme bis hin zur Nahrungsmittelunterstützung in Notfallsituationen. 

Grob zusammengefasst kannst du dir über die ShareTheMeal App eines dieser Programme auswählen und per Klick eine Spende schicken.

Wir wollen uns heute genauer anschauen, welche Funktionen die App für dich bietet. Zudem zeige ich dir ein paar Hintergründe zu den Projekten, die du unterstützen kannst. Und ganz wichtig: Was bisher erreicht wurde und noch erreicht werden soll.

 

Die App im Detail

 

Einfache Spende

Das Herz von ShareTheMeal ist die einfache Spendenfunktion. Das Geniale daran ist, dass du immer, wenn du den Impuls zum Spenden verspürst, zur App greifen kannst.

Wie du hier auf dem Screenshot sehen kannst, musst du nur auswählen, welche Aktion du unterstützt. Das können aktuell z.B. die Versorgung in Corona Krisengebieten sein, Mütter in Nepal oder Kinder rund um den Globus.

Dann wählst du nur noch aus, wie viel du spenden möchtest. Das reicht von der Versorgung von einem Tag (40ct), über eine Woche (2,80€) bis hin zu einem Jahr mit 146€. Blitzschnell abgewickelt wird die Transaktion dann per Paypal oder Kreditkarte. So einfach, so effizient. Ich garantiere dir, dass dich diese Funktion süchtig machen wird!

 

The Table

So wie es bei Banken monatliche Sparpläne gibt, so gibt es bei Share the Meal auch die Möglichkeit einer monatlichen Spende. Nur dass du hier nicht in deinen Vermögensaufbau investierst, sondern in das Überleben von benachteiligten Kindern.

Du kannst auswählen, wie viele Kinder du im Monat mit Essen unterstützen möchtest. Als besonderes Goodie hält Share the Meal persönliche Updates für dich bereit. Darin erfährst du, welche Lebensmittel die Familien kaufen konnten.

Du kannst jederzeit unterbrechen oder aufhören, wenn du das wünscht. Aktuell werden schon 23.693 Familien im Monat unterstützt. Bei 821 Mio Hungernden auf der Welt ist also noch ordentlich was zu tun!

 

Persönliche Statistiken

 sharethemeal-statistik

Für mich als kompetitiven Charakter ist es natürlich ein Hochgenuss, zu sehen, was ich schon erreicht habe. Aktuell bin ich bei 88 Spenden angekommen. Zusätzlich gibt es kleine Medaillen, wenn man etwas erreicht hat. Das kann z.B. sein, wenn du für einen ganzen Monat gespendet hast oder du ShareTheMeal auf Facebook geteilt hast.

 

Geschenkfunktion

Kurz und knapp erklärt: Egal ob zum Geburtstag, Weihnachten oder einem anderen besonderen Anlass, kannst im Namen des Beschenkten eine Spende tätigen. 

 

Freunden mitteilen

Damit wir die 120 Mrd. € für die 821 Mio Menschen knacken, benötigt es noch Millionen neuer Nutzer. Deswegen kannst du per Nachricht deine Freunde auffordern, es dir gleichzutun. Schade ist allerdings, dass es noch keine Funktion gibt, wo man z.B. eine Instagram-Story dazu machen kann.

 

Teams

Gemeinsam im Team spenden belebt die Spendenbereitschaft. Deswegen gibt es Spendenteams, die du gründen oder denen du beitreten kannst. So könnt ihr gemeinsam die gesteckten Spenden-Ziele erreichen. Das ist aber meiner Meinung noch etwas ausbaufähig. Ich habe z.B. noch keine Nachrichtenfunktion gefunden, über die man sich gegenseitig anfeuern kann. 

 

Erinnerungsfunktion

Das ist eine sehr praktische Funktion von ShareTheMeal. Du kannst individuell einstellen, ob und wann du erinnert werden möchtest zu spenden. Ich persönlich lasse mich einmal täglich mit einer Pushnachricht erinnern.

 

Aktuelle Projekte, die ShareTheMeal unterstützt

 

Hilf Kindern in Palästina

Laut Website steigt der Bedarf im Gazastreifen und im Westjordanland für die dortigen Familien erheblich. Leider gibt es Finanzierungsengpässe beim World Food Programme und deswegen sind die Menschen dort auf uns angewiesen.

Denn die wirtschaftliche Lage führt dort zu steigender Arbeitslosigkeit. Das führt wiederum dazu, dass fast ein Drittel der Bevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung bekommt. Kinder müssen auf den Schulbesuch verzichten, die Familien verschulden sich. Aktuell sollen 2.700 Kinder für 6 Monate in den betroffenen Gebieten versorgt werden. 

 

Hilf Rohingya-Kindern

Nach extremen Gewalttaten gegen die Rohingya in Myanmar, sind ca. 500.000 von ihnen nach Bangladesch geflohen. Dort leben sie in provisorischen Zelten. Wie die Zustände dort sind, kannst du dir höchstwahrscheinlich selbst ausmalen.

 

Teile Schulmahlzeiten im Libanon

7.000 syrische und libanesische Kinder warten hier auf deine Hilfe. Durch den Syrienkrieg sind die Verhältnisse bei den geflohenen Familien katastrophal. Mit Share the Meal können wir mithelfen, dass die Schulkinder eine Versorgung mit nahrhaftem Schulessen bekommen.

 

Was wurde mit ShareTheMeal bisher erreicht?

Dazu habe ich mir mal den Jahresbericht 2018 angeschaut. In jenem Jahr wurde 1.299.667 Menschen aus 182 Ländern geholfen. Dabei wurden 11.321.483 Mahlzeiten an notleidende Menschen verteilt. Es wurden in der schweren Hungerkrise im Jemen 1250 Familien für drei Monate versorgt. In Uganda bekamen 9.000  Südsudanesische Flüchtlinge einen Monat lang Nahrung. Die Liste mit den unterstützen Projekten ist lang, schaue dazu gerne auf die Webseite, wenn du mehr erfahren möchtest.

 

Fazit

Hunger ist laut ShareTheMeal das größte Gesundheitsrisiko weltweit – größer als AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Gleichzeitig machen die Betreiber auch Mut und bezeichnen Hunger als das „größte lösbare Problem der Welt“.

Das geniale ist für mich, dass 40ct niemandem weh tun. So kann der Hartz-4-Empfänger genauso seinen Beitrag leisten wie der Student oder der Beamte. Und die Verwaltungskosten sind so niedrig, dass 90% auch wirklich ankommen.

ShareTheMeal hat das Ziel, eine Welt frei von Hunger zu schaffen, in der jedes Kind regelmäßig Essen bekommt. Sie glauben, dass wir gemeinsam die Generation werden können, die dem globalen Hunger ein Ende bereitet. Ich persönlich glaube, dass wir das schaffen können und bitte dich, dabei fleißig mitzuhelfen!

Lade dir jetzt die App herunter: www.sharethemeal.org

 

Schau dir zum Schluss noch dieses Video an:

Vielen Dank!

Dein Constantin

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