Sprenge deine Ketten – 9 Erkenntnisse aus Mischa Janiec – The ChainlessLIFE(1/2)

Ich bin dieser Tage auf ein extrem wertstiftendes Buch gestoßen: The ChainlessLIFE: Der erste Schritt in Richtung Freiheit* von Mischa Janiec. Vielleicht hast du seinen Namen schon mal gehört und verbindest ihn mit Fitness YouTube. Doch entgegen dem Klischee des hohlen Bodybuilders kann Mischa auch Bücher schreiben.

Herausgekommen ist ein Machwerk von 366 Seiten, das eigentlich schon fast ein komplettes Coaching ersetzt. Ein Coaching, das dir endlich alle Chains in deinem Leben wegsprengt. Ein Coaching, das nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern da ansetzt, wo es wehtut. Ein Coaching, das dein Leben verändern wird. 

Doch genug der salbungsvollen Worte! Ich teile mit dir meine besten Erkenntnisse aus dem Buch. Was wirst du in dieser Artikelreihe erfahren?

In dieser Artikelserie erfährst du:

  • warum Mischa niemals seinen Freunden beim Umzug hilft.
  • wie du Ängste loswirst, die dich wie Ketten zurückhalten.
  • wie du die Kontrolle über deine Gedanken bekommst.
  • wie du Routinen etablierst, die dich zu deinem Wunschleben führen.
  • wie du ein Leben in Selbstverantwortung lebst.
  • wie du deinen Fokus findest und behältst.
  • viele weitere spannende Erkenntnisse.

Schau dir den Trailer zum Buch The ChainlessLIFE an:

Chainbreaker 1: Fremde Moral ist nicht deine Moral

„Cannabis ist illegal, weil es illegal ist“ – Hast du zu viel bei dir, kommst du ins Gefängnis. Du hast ein Verbrechen begangen, das kein Opfer gefordert hat. So mancher Staat nimmt sich das Recht raus, über Dinge zu bestimmen, die jeder für sich selbst unter Kontrolle haben muss. Als digitaler Nomade oder chainless lebender Mensch hast du die Freiheit, dir selbst rauszusuchen, wo und wie du etwas machst. Wenn andere meinen, sich in das Leben von Menschen einmischen zu müssen, dann sollen sie das tun. Aber du bist der Gestalter deines eigenen Lebens!

 

Chainbreaker 2: Mache Dinge für dich, nicht für Social Media

Als YouTuber und Influencer ist Mischa mit diesem Thema natürlich bestens vertraut. So sind ihm auch immer mehr die Schattenseiten von Social Media bewusst geworden. Dabei hat er beobachtet, dass viele das Instagram-Bild über die eigentliche Erfahrung stellen. Es geht z.B. nicht mehr um den Sonnenuntergang an sich, sondern ausschließlich um den Post. So wird es schwer, im Moment zu leben. Finde also eine gesunde Mitte aus dem Moment genießen und dem Bedarf deiner Follower. Dein Leben geht im Zweifelsfall auch ohne Social Media weiter!

 

Chainbreaker 3: Entkomme der Komfortzone

Ich weiß, das Thema Komfortzone wird mittlerweile überstrapaziert. Doch Mischa hat eine schöne Analogie gefunden, die ich dir nicht vorenthalten möchte: Stell dir vor, du bist in einem Flugzeug hoch über den Wolken und du hast drei Möglichkeiten es zu verlassen:

  • Freiwillig und aktiv: Du hast einen Fallschirm und springst freiwillig.
  • Freiwillig und passiv: Du trägst einen Fallschirm und bittest jemanden, dich zu schubsen.
  • Unfreiwillig: Jemand schubst dich ohne dein Einverständnis und wirft dir den Fallschirm hinterher. Du bist der Situation ausgeliefert und musst dich ihr stellen.

Was lernen wir daraus? WIE du deine Komfortzone verlässt ist unerheblich. Das wichtigste ist, DASS du sie überhaupt verlässt. 

Beim unfreiwilligen „Fallschirmsprung“ habe ich bisher immer die größten Wachstumssprünge erzielen können. Doch solltest du es dir zur Gewohnheit machen, die ersten beiden Arten anzustreben. Sei es durch dich selbst oder einem Mentor, Coach oder deinem Umfeld. Du hast es selbst in der Hand!

 

Chainbreaker 4: Die Fear of Missing out macht unser Glück kaputt

Wir leben in einer Zeit, wo wir alles tun können, was wir wollen. Dieses Business könnten wir gründen, jenes Reiseziel erkunden oder den besseren Lebenspartner finden. Wir kriegen ständig neue Reize und Informationen, die uns am aktuellen Glück zweifeln lassen.

Die Angst, etwas zu verpassen nennt man „Fear of Missing out“ oder auch kurz „FOMO“. Früher habe ich ständig gedacht, dass das Gras woanders grüner wäre und bin von Möglichkeit zu Möglichkeit gehüpft. Irgendwann habe ich komplett den Fokus verloren. Allein durch das Bewusstsein, dass ich der FOMO erliegen könnte, macht mich das weniger sprunghaft und lässt mich das Vorhandene besser wertschätzen.

 

Chainbreaker 5: Unser Handeln wird von der Angst vor dem Tod bestimmt

Mischa fragt in The ChainlessLIFE: Spürst du Angst, wenn du ein Videospiel spielst? Höchstwahrscheinlich nicht, denn wenn du im Spiel sterben solltest, startest du einfach neu.

In unserem wahren Leben ist aber irgendwann Feierabend. Deswegen sind wir getrieben, eine Legacy zu hinterlassen. Dabei haben wir ständig Angst, vielleicht doch das falsche Projekt, den falschen Partner oder die falsche Beschäftigung zu wählen. Denn es könnte ja verschwendete Zeit sein, wenn die anderen Möglichkeiten schöner wären.

Auch diese Erkenntnis hilft dir gelassener zu werden.

 

Chainbreaker 6: Mit Fear Setting deine Ängste loswerden

Mischa berichtet in The ChainlessLIFE von den Stoikern, die eine Technik namens „Fear Setting“ angewandt haben. Dabei geht es darum, sich die schlimmsten Szenarien vorzustellen und diese aufzuschreiben. Stell dir vor, du hast Angst, als digitaler Nomade durchzustarten. Was könnte beispielsweise passieren: Du wirst ausgeraubt in einem dir fremden Land. Du stehst nur noch mit deinen Klamotten da. Du hast kein Geld und keine Papiere mehr. Ziemlich beschissene Situation. 

Doch was würdest du noch realisieren?

Du lebst immer noch. Du hast deine Beine, mit denen du zur Botschaft laufen kannst. Du hast deinen Mund, mit dem du Leute um Hilfe bitten kannst. Du hast deinen Verstand, der Lösungen finden kann.

Merkst du, wie sich dein Blickwinkel verändert? 

Würdest du dich von der Angst lähmen lassen, dann verschimmelst du womöglich für immer in deinem 9 to 5 Job und würdest nie deine Traumstrände sehen, die Kulturen kennenlernen oder das ChainlessLIFE leben.

 

Chainbreaker 7: Entitlement macht dich zum Opfer

Gerade in aktuellen Debatten ist meiner Beobachtung nach die Empörung zur Dauerbeschäftigung geworden. Menschen glauben, dass ihnen etwas zustehen würde. Jemand fühlt sich wegen was auch immer auf den Schlips getreten und schon ist das Geschrei in der Presse groß. Doch die Welt ist kein Ponyhof und es wird immer Situationen geben, in denen wir nicht das bekommen, was wir denken, das uns zusteht. Mischa zitiert in The ChainlessLIFE dazu Bruce Lee: 

»You will continue to suffer if you have an emotional reaction to everything that is said to you. True power is sitting back and observing everything with logic. If words control you that means everyone can control you. Breathe and allow things to pass.«

Es ist also unerlässlich zu akzeptieren, dass uns nichts im Leben zusteht. Ohne diese Erwartungshaltung gibt man nicht dem Gegenüber die Macht. Ohne Opfer-Haltung lässt sich das ChainlessLIFE viel entspannter leben.

 

Chainbreaker 8: Unser Inneres entscheidet, ob wir arrogant oder selbstbewusst wirken

Mischa berichtet über dem schmalen Grat zwischen einer arroganten und einer selbstsicheren Persönlichkeit. So schreibt er, dass Selbstbewusstsein mit Arroganz verwechselt werden kann, jedoch wird Arroganz selten mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt.

Der Unterschied liegt in unserem Inneren. Arroganz tritt auf, wenn wir uns als etwas Besseres darstellen wollen, also z.B. mit Geld und Muskeln prahlen. Der Arrogante möchte also Bestätigung haben und sein mangelndes Selbstbewusstsein überspielen.

Der Selbstbewusste hingegen ist sich selbst bewusst, dass er in etwas gut ist, muss damit aber nicht prahlen. Er macht die Dinge um ihrer selbst willen, nicht wegen Bestätigung und Anerkennung. Das wiederum verschafft ihm ein völlig anderes Charisma als dem Arroganten.

 

Chainbreaker 9: Wie du nicht mehr das machst, was dein Ego dir sagt

Wir haben einen Verstand, der logisch denkt und alles rational erklären möchte. In unserem Verstand lebt aber auch das Ego. Es wird zum Problem, wenn dein Verstand glaubt, das Ego zu sein. Das bedeutet: Wenn du anfängst, dich mit deinem Ego zu identifizieren, dann handelst du nicht mehr nach deinen tiefsten Werten und du nimmst dir dadurch die Chance, zu wachsen. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass das Ego zur größten Chain werden kann, wenn wir ihm nicht bewusst werden.

Mischa führt dazu ein Beispiel an: Wenn dein Ego dir einredet, dass du nicht der Typ für feste Beziehungen bist, dann wirst du erst gar nicht versuchen, eine solche Bindung einzugehen. Du bleibst starr bei deiner Überzeugung. Denn das Ego hat mit dieser Sichtweise bisher gut überlebt und will deswegen keine “gefährliche Veränderung.

Frage dich deswegen immer, ob du etwas tust oder nicht tust, weil es dir dein Ego einredet oder weil es deine innere Überzeugung ist.

Ein Buch zum Thema, das dich weiterbringt:

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ChainlessLIFE nochmal kurz zusammengefasst:

  • Habe deinen eigenen Wertekodex und nicht den der Gesellschaft.
  • Lebe dein Leben für dich, nicht für Anerkennung auf Instagram & Co.
  • Wichtig ist nicht, wie du aus der Komfortzone kommst, sondern dass du aus der Komfortzone kommst.
  • Das Gras ist woanders auch nicht grüner, auch wenn es oft so scheint.
  • Wenn du deine Ängste aufschreibst, bekommst du eine konstruktive Perspektive.
  • Gehe nicht mit der Erwartung durchs Leben, dass dir etwas zusteht.
  • Mache Dinge, weil du sie machen willst, nicht um zu prahlen.
  • Trenne dein Ego von deinem Verstand.

Mischa Chainless

Wie du gemerkt hast, war noch nicht die Rede davon, warum Mischa seinen Freunden nicht beim Umzug hilft. Deswegen freue dich auf den nächsten Teil, dann wird das Geheimnis gelüftet! Wenn du nicht warten kannst, kannst du auch direkt sein Buch „The ChainLess Life bestellen:

 

Mischa Janiec  – The ChainlessLIFE*

 

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